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Nur 1 Punkt gegen Neuss geholt
27.10.2008 - Spielbericht von Gabriele Arnold
Ligaspiel vom 20.10.2008 EV Duisburg - Neusser EV 3 : 3 (1:0 2:1 0:2)
Der frühe Führungstreffer nur 63 Sekunden nach Anpfiff durch Markus Hellweg gegen die Gäste aus Neuss hatte am Montagabend, dem 21. Oktober, alles andere als eine positive Wirkung auf die Jugendfüchse. Nicht ernst genug nahmen sie den gegenüber dem Freundschaftsspiel viel stärker auftretenden Gegner. Die Jugendfüchse boten ein ziemlich zerfahrenes Spiel, indem sie letztendlich die 3:1-Führung des zweiten Drittels nach Treffern von Alexander Arnold (30.) und Robin Lietz (40.) in einem katastrophalen 3. Drittel verspielten. Völlig unnötig ließen sie die Neusser bis zum 3:3-Ausgleich herankommen und hatten schließlich sogar Mühe, wenigsten noch einen Punkt über die Runde zu bringen. Verständlich, dass Frank Pribil mit diesem Spiel mehr als unzufrieden war und eine deutliche Leistungssteigerung forderte.
Strafen:
Duisburg 20
Neuss 9 + 20
Ein westfälischer Eiskrimi
11.10.2008 - Spielbericht von Gabriele Arnold
Ligaspiel vom 11.10.2008 Königsborner JEC - EV Duisburg 6 : 6 (3:3 2:0 1:3)
Die wundersame Metamorphose der zahmen Königsborner Schoßhündchen (zur Erinnerung: beim 17:0-Kantersieg der Füchse im Januar wurde der Gegner regelrecht schwindelig gespielt) in kraftstrotzende, kampfeslustige Bulldogs durch Verstärkung aus Dortmund und Iserlohn verlangte von den Jugendfüchsen ein blitzschnelles mentales Einstellen auf einen nun sehr starken Gegner im Auswärtsspiel in Königsborn am 11.10.2008
Die Jungs von Frank Pribil nahmen im ersten Drittel die Herausforderung an. So boten zwei ebenbürtige Mannschaften schnelles, hoch spannendes, sehenswertes Eishockey. Dreimal gerieten die Füchse in Rückstand (6., 12., 16.), aber mit Kampf- und Teamgeist sowie Nervenstärke gelang den Füchsen jeweils der Ausgleich: erst durch Markus Hellwig (11.) zum 1:1, dann durch Christoph Slotta (13.) zum 2:2 und sechs Sekunden vor der Pause nochmals durch Markus Hellwig zum 3:3.
Das erste Überzahlspiel zu Beginn des zweiten Drittels, in dem die Füchse nicht viel Lobenswertes auf die Beine brachten, war der Anfang von 18 verschlafenen Spielminuten. Die Füchse liefen nicht konsequent genug zum Puck und ließen den Bulldogs zu viele Freiräume. Die Bulldogs bedankten sich mit dem Führungstreffer zum 4:3 in der 29. Minute und bauten diese noch vor der Pause durch einen Penalty zum 5:3 aus (37.).
In der Pause holte Frank Pribil seine Jungs aus dem Tiefschlaf und mobilisierte nochmals ihre Tugenden: Kampf- und Teamgeist. So zeigte der Ex-Bulldog Florian Plückebaum, dass er als Fuchs besonders kräftig zu beißen kann - und das auch noch in Unterzahl; mit seinem Anschlusstreffer zum 5:4 versetzte er die Bulldogs in eine kurzfristige Schockstarre. Diese nutzten die Füchse eiskalt und Schülerfuchs Jonas Schilling glich zum verdienten 5:5 aus (45.). Nichts für schwache Nerven waren die restlichen 15 Minuten: Ein Krimi, der unter die Haut ging! Obwohl immer wieder und zum Teil schwer nachvollziehbar in Unterzahl gebracht, wollten die Füchse nicht nur den Ausgleich halten, sondern nun auch noch den Siegtreffer erzielen. Die Torhüter auf beiden Seiten standen nun kräftig unter Beschuss, doch erst ein Penalty, souverän ausgeführt von Robin Lietz unter lautem Ansporn der mitgereisten Fuchseltern, brachte die Duisburger erstmals und verdient in Führung (54.). Leider dauerte es keine Minute und die nächste Strafe wurde gegen die Füchse ausgesprochen. Die Bulldogs nutzten diese zum erneuten Ausgleich zum 6:6 (57). Die Füchse aber ließen nicht von den Bulldogs ab, sie wollten ihnen den finalen Schuss versetzten. Mit einem Innenlattenschuss Sekunden vor Spielende kamen die Bulldogs allerdings mit einem blauen Auge davon. Für die Moral und die gebotene Leistung, mit der die Füchse den 5:3-Rückstand aufgeholt haben und sich einen Punkt sicherten, ernteten sie jede Menge Applaus und Anerkennung von den Rängen.
Endstand: 6:6
Strafen: Königsborn 18; Duisburg 28+10+10
Stimmen zum Spiel
Trainer Frank Pribil zollt seiner Mannschaft großen Respekt für die kämpferische Leistung gegenüber einem enorm aufgestockten Königsborner Team. Er sieht aber auch das Problem der nachlassenden Konzentration im verflixten zweiten Drittels, das es zu lösen gilt. Und auch spielerisch will er seine Jungs weiter voranbringen.
Kapitän Dominik Fimmers verspricht, dass sich die Mannschaft weiter steigern wird, indem sie mehr Druck aufbaut, besser verteidigt und weniger Strafen kassiert.
Torwart Björn Wolf zieht nach seinem ersten durchgehenden Einsatz dieser Saison kritisch Bilanz: "Den letzten Gegentreffer habe ich vom Schoner selbst ins eigene Tor gehauen. Ich muss meine Leistung auf jeden Fall noch steigern. Toll, dass uns die Fans heute so unterstützt haben."
Jugend verschenkt Sieg
22.09.2008 - Spielbericht von Gabriele Arnold
Ligaspiel vom 21.09.2008 EV Duisburg - ESV Bergisch Gladbach 4 : 5 (2:1 1:3 1:1)
Mit einem blitzschnellen Überzahltreffer durch Florian Plückebaum nach genau einminütiger Spielzeit gegen die Gäste aus Bergisch Gladbach und druckvollem Spielaufbau in den folgenden ersten Spielminuten, schien die Jugendmannschaft in ihrem zweiten Ligaspiel die Vorgaben ihres Trainers umsetzen und an ihre zuletzt erbrachten Leistungen anknüpfen zu wollen. Nachdem jedoch die Füchse in der 6. Minute das erste Mal so richtig in Not gerieten und sie den Ausgleich nur noch gerade eben verhindern konnten, ließen ihre Konzentration und Spieldisziplin sträflich nach. Dies nutzte der Gegner, der trotz weiterer Strafzeiten immer mehr Druck aufbaute. Ein Fehlpass im Drittel der Füchse wurde daher auch dankbar angenommen, um den Puck umgehend im Fuchskasten zu versenken (14.). Nur ein Schlagschluss von Alexander Arnold brachte die Gastgeber kurz vor der ersten Drittelpause wieder in Führung.
Vollkommen unnötig vergaben die Füchse im zweiten Drittel diese Führung. Anstatt diszipliniert und konsequent zu spielen, ließen sie sich auf die bekanntlich provokant-ruppige Spielweise der Bergisch Gladbacher ein. Unverständlicherweise kassierten sie auch noch weitaus mehr Strafen als der Gegner. Nach dem Ausgleich zum 2:2 (35.) konnte Marvin Iwan zwar gleich im nächsten Angriff wieder die Führung für die Füchse herstellen, doch nach einem Doppelschlag in der 40. Spielminute gingen die Gäste noch vor der Pause mit 3:4 in Führung.
Weil konzeptlos und ohne Weitsicht spielend kassierten die Füchse auch noch den 5. Treffer (48.). Erst ein verweigerter Penalty acht Minuten vor Spielende, weckte nochmals Ihren Kampfgeist. Wie ausgewechselt erschien nun die Mannschaft. Mit dem 4:5-Anschlusstreffer von Robin Lietz (56.) schnupperte sie Morgenluft. Nun warfen sie - mit sechs Mann auf dem Eis - noch mal alles in die Waagschale. Aber leider viel zu spät.
Strafen:
Duisburg 32+10+20; Bergisch Gladbach 26
Fazit:
Ob verweigerter Penalty, zu viele Strafen oder die unbequeme Spielweise der Bergisch Gladbacher - letztendlich haben sich die Füchse die Niederlage selber zu zuschreiben, weil sie ihr Spiel nicht vom Anfang bis zum Ende durchgezogen haben. Schade, dass sie nur in den ersten und letzten Minuten demonstrierten, zu welch eindrucksvollem Eishockey sie fähig sind.
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Eistraining: Großes Eis
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Lauftraining: Regattabahn
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