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K(r)ampfspiel gegen die Nierspanther
16.11.2009 - Spielbericht von Thorsten Heisterkamp
Ligaspiel vom 15.11.2009 EV Duisburg - Grefrather EC 1 : 3 (0:0 1:0 0:3)
Nur wenige Stunden nach der deutlichen Schlappe gegen Neuss, stand das nächste Meisterschaftsspiel an, diesmal gegen die Grefrather Nierspanther. Das Duisburger Team weiter geschwächt durch Krankheit, Verletzung vom Vortag und einem Spieler, der am selben Tag bei der Jugend aushelfen musste, weil auch die mehrere erkrankte Spieler hat.
Die meisten Jungfüchse waren wohl noch mit ihren Gedanken im Bett als das Spiel begann. Es klappte einfach nichts. Kein Pass kam an, und wenn doch dann war nahezu niemand in der Lage den auch anzunehmen. Daraus folgte ein absolutes Gewürge, das mit Eishockey wirklich nichts zu tun hatte. Zum Glück brachten die Gäste aus Grefrath auch nicht mehr zustande, sodass das Drittel Nr.1 unentschieden und unbefriedigend mit 0:0 endete.
Weiter ging es in Abschnitt 2. Leider genauso schlecht. Weiterhin kein Zusammenspiel, allenfalls Kampf und Einzelaktionen. Eine dieser Einzelaktionen findet in der 30. Spielminute dann auch endlich den Weg in das Tor der Nierspanther. Nick Rabe schnappt sich den Puck im eigenen Drittel, nimmt fahrt auf und lässt dem Goalie der Gäste keine Chance, 1:0. Viel mehr ereignete sich nicht in diesem Spielabschnitt. Beide Teams spielten weiter auf tiefstem Niveau.
Besser wurde es auch im letzten Drittel nicht mehr. Grefrath konnte eine Unachtsamkeit in der Duisburger Abwehr ausnutzen, und so stand es in der 51. Minute 1:1. In der 56. Minute ist es wieder die Duisburger Verteidigung, die nur halbherzig einen Angriff stört und den entscheidenden Pass durchlässt, 1:2. So kurz vor Spielende bei so knappen Ergebnissen muss einfach kompromissloser Verteidigt werden. Es sind noch zwei Minuten zu spielen, und die Jungfüchse sind in Unterzahl. Der Trainer nimmt unseren Goalie aus dem Tor um wenigsten noch einen Punkt aus dem Spiel mitzunehmen. Die Duisburger verlieren aber im Angriff die Scheibe und so hat Grefrath keine Mühe das leere Tor zu treffen und zum Endstand 1:3 zu erhöhen.
Tor: Nick Rabe
Strafen: Duisburg 20 + 10 Hoffmann
Grefrath 14 + 5 + 20 Motz (Matchstrafe)
Im letzten Drittel unter die Räder gekommen
16.11.2009 - Spielbericht von Thorsten Heisterkamp
Ligaspiel vom 14.11.2009 Neusser EV - EV Duisburg 11 : 3 (1:0 2:2 8:1)
Am Samstagabend zu relativ später Stunde trat die Schülermannschaft der Jungfüchse beim Neusser EV zu einem weiteren Meisterschaftsspiel an. In der letzten Woche konnten die Schüler gegen ersatzgeschwächte Kasseler noch vollständig antreten, diesmal war es andersherum, Neuss komplett und Duisburg wegen Krankheit arg geschwächt.
Das zeigte sich aber keineswegs auf dem Eis. Die ersten zehn Minuten des Spiels gehörten den Jungfüchsen, denn die standen fast unentwegt im Neusser Drittel und hätten da schon, man muss das so sagen, 5 Tore machen müssen. Erst zur Mitte des Spielabschnitts kamen die Neusser mal nennenswert vor das Duisburger Tor, konnten aber Alexander Helmdach im Füchsetor nicht überwinden. Im weiteren Verlauf des Spiels, gelang es den Duisburgern immer wieder das Neusser Spiel schon im Aufbau zu stören. Leider konnten die daraus resultierenden Konter nicht in etwas Zählbares umgemünzt werden. So kam es dann, wie es kommen musste. In der 18. Spielminute kommt ein Angriff der Neusser durch und die erzielen das erste Tor im Spiel. Mit einem 1:0 Rückstand aber einem guten Gefühl ging es dann auch in die Kabine.
Das zweite Drittel ging dann auch so weiter wie das Erste. Die Duisburger Spieler stören früh und haben immer wieder Chancen, dabei auch die Ein oder Andere 100% ige. Aber heute klebte das Pech an den Schlägerkellen. In der 28. Minute dann quasi die Kopie von Tor Nr.1, nämlich das 2:0 für Neuss. Die Jungfüchse hatten sich aber keinesfalls aufgegeben, denn nur eine Minute später sind die es, die jubeln. Nick Rabe hatte auf Zuspiel von Lukas Wallböhmer auf 1:2 verkürzt. Das Spiel war weiterhin offen, auch wenn die Gastgeber in der 37. Spielminute den Zweitoresabstand wieder herstellen konnten, denn in der 39. Minute ist es jetzt Nick Rabe der auf Lukas Wallböhmer passt, der diesmal die Scheibe im Neusser Tor unterbringt, 2:3. Die Jungfüchse waren jetzt näher am Ausgleich als die Neusser am Ausbau ihrer Führung. Das merkte man vor allem an den Neussern. Die motzten sich dermaßen bei ihren Reihenwechseln an, man konnte die Unzufriedenheit spüren und auch deren Trainer brachte seinen Unmut lautstark zu Gehör. Also ging es mit nur einem Tor Rückstand in die Pause.
Das letzte Drittel begann ausgeglichen, allerdings konnte Neuss in der 46. Minute die Führung ausbauen. Über das was jetzt folgte sollte man den Mantel des Schweigens legen. Nur so viel: Nach einem rüden Foul mit Verletzungsfolge an einem Duisburger Spieler, das leider nicht geahndet wurde, stellten die Jungfüchse das Eishockey spielen ein und keiner weiß warum. Daraus folgten weitere 7 Tore der Neusser Mannschaft. Alex Helmdach im Duisburger Tor konnte einem nur Leid tun. Teilweise wurden 5(!) Nachschüsse zugelassen. Der Torreigen wurde nur einmal durch Nick Rabe unterbrochen, der auf Vorlage von Lukas Wallböhmer und Christian Brockhaus das zwischenzeitliche 3:5 erzielen konnte.
Endstand 3:11
Unverständlich aber auch noch, warum ein Neusser Spieler nach Spielende zu einem Ellbogencheck gegen den Kopf eines Duisburgers ansetzt, diesen aber glücklicherweise verfehlt.
Tore: Rabe (2), Wallböhmer
Strafen: Duisburg 12
Neuss 6 + 10 Krömer
"Heute wäre deutlich mehr drin gewesen"
09.11.2009 - Spielbericht von Thorsten Heisterkamp
Ligaspiel vom 08.11.2009 EV Duisburg - EJ Kassel 2 : 7 (1:4 1:2 0:1)
Um mal mit dem O-Ton von Trainer Frank Pribil nach dem Spiel anzufangen: "Ich bin enttäuscht über das Ergebnis, denn heute wäre gegen eine ersatzgeschwächte Kasseler Mannschaft deutlich mehr drin gewesen. Immer wieder trainierte Spielzüge und Laufwege wurden nicht eingehalten und beste Torchancen wurden nicht genutzt." Trotzdem lobte er aber die Einsatzbereitschaft und das starke Zweikampfverhalten der meisten Duisburger Spieler.
Nun aber zum Spielverlauf.
Die Kassel Huskies, wohl durch Krankheit stark dezimiert, traten am heutigen Sonntagmorgen nur mit 11 Feldspielern plus 1 Torwart zu ihrem zweiten Treffen mit den Jungfüchsen in dieser Saison, diesmal in Duisburg, an. Da die Kasseler sonst mit 20 oder mehr Spielern antreten, kann man vermuten, dass ein übler Virus durch die Schlittenhundemeute gezogen sein muss. Viel besser sah es da bei den Jungfüchsen aus, waren diesmal nahezu alle Schülerspieler dabei.
Das erste Drittel wurde durchweg mit hohem Tempo gespielt, wobei die Kasseler Mannschaft aber über die gesamte Zeit eingespielter wirkte und sich auch deutlich mehr Spielanteile erkämpfte. Die Jungfüchse spielten gut mit und konnten auch das Tempo ohne Probleme mitgehen. Zwischen der 5. und der 19. Spielminute konnten die Gäste jedoch 4 Tore erzielen. Dabei sicherlich auch vermeidbare Treffer, aber eben auch zwei sehenswerte Schlagschusstore. Das die Duisburger in dieser Zeit keine Tore erzielten war oftmals Pech, da man sich eigentlich ausreichend gute Chancen auf ein Tor erspielte. So dauerte es auch bis 11 Sekunden vor der Pausensirene, als Christian Brockhaus quer auf Marvin Heisterkamp legt, und der einen langen Pass aus dem eigenen Drittel bis zur Blauen Linie der Gegner auf seinen Kapitän Marius Bedei spielt, der wiederum den Kasseler Goalie ausspielt und einnetzt, 1:4. Zumindest mit einem positiven Trend ging es in die Kabine.
Den Schwung vom Ende des ersten Drittels konnten die Jungfüchse auch in den zweiten Spielabschnitt mitnehmen. So sind noch nicht einmal 2 Minuten vergangen, als Cedrik Böhland die Scheibe zu Lukas Wallböhmer weiterleitet und der diese mit einem prächtigen Schlagschuss im Tor der Schlittenhunde einschlagen lässt, 2:4. Das Spiel war weiterhin sehr schnell und spannend. Es wurde vor beiden Toren sehenswert kombiniert, nur Tore wollten jetzt nicht fallen. Ehrlicherweise muss man aber auch sagen, dass Kassel trotz der kämpferischen Leistung der Duisburger weitestgehend die Kontrolle über das Spiel behielt.Aber erst in der 37. Spielminute konnten die Huskies einen weiteren Treffer durch einen Alleingang erzielen, 2:5. Und dann nur 2 Sekunden vor der Pausensirene kassierten die Jungfüchse wohl durch Konzentrationsmangel noch einen völlig unnötigen Treffer zum 2:6.
Vom letzten Drittel ist eigentlich schnell berichtet. Wie bei den beiden ersten Abschnitten war das Spiel Kampfbetont aber meist fair. Die Kasseler Mannschaft war weiter am Drücker, blieb aber jetzt immer häufiger durch gutes forechecking an den Duisburger Stürmern hängen oder fuhr sich in der immer besser stehenden Verteidigung fest. Kam doch mal ein Pass durch, war der Angriff spätestens bei Marvin Haedelt, dem Füchsegoalie beendet. Leider sah es vor dem Kasseler Tor nicht anders aus, auch hier waren alle auf der Hut. So war es dann wieder die letzte Spielminute des Drittels, die ein Tor bringen sollte, leider für Kassel.
So endete das Spiel letzten Endes zwar verdient, aber mit 2:7 doch zu deutlich mit einem Sieg für Kassel.
Tore: Marius Bedei, Lukas Wallböhmer
Strafen Duisburg (6)
Kassel (10)
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Di.10.08.2010 18:30 - 19:30 Uhr
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Mi.11.08.2010 18:30 - 19:30 Uhr
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Lauftraining: Regattabahn
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