Rubrik: Schüler

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Schüler – Grefrather EG 3:4

Zum diesmaligen Heimspiel war die Schülermannschaft der Grefrather EG zu Gast. Für beide Mannschaften ging es bei diesem Spiel um nichts mehr, da die Felle der Hauptrunde für Duisburg, wie auch für Grefrath verteilt waren. Beide Teams treffen in der bald beginnenden Pokalrunde erneut aufeinander und haben keine Möglichkeit noch die Meisterrunde zu erreichen. Für beide Trainer also eine gute Gelegenheit einiges zu testen und den Gegner zu studieren. Leider waren die Testbedingungen bei beiden Mannschaften äußerst schlecht, da die Füchse wie auch die Nierspanther kurzfristig auf viele Spieler verzichten mussten. So standen sich also 2 Rumpfmannschaften mit jeweils 13 Spielern gegenüber.

Das erste Drittel begann, und um es vorweg zu nehmen, es war das schlechteste Drittel der Schülerfüchse in der bisherigen  Saison. Nahezu jeder Pass landete im Nirgendwo, jedenfalls ganz sicher dort wo auf keinen Fall ein Mitspieler stand, oder es wurde direkt auf eine Grefrather Kelle gespielt. Die Duisburger Verteidigung war quasi nicht vorhanden, aber auch im Sturm lief nichts zusammen. So machte man die Gäste stark und in der 12. Spielminute passierte das Unvermeidliche, wenn man so viel zulässt. Grefrath konnte die Führung erzielen. Leider wachten unsere Jungfüchse auch jetzt nicht auf, und so spielten sie ebenso schlecht weiter wie vorher. Kurz vor Ende des Drittels kam auch noch Pech dazu. Ein vermutlich als Pass gespielter Puck aus dem Hintertorbereich trifft die Schiene unseres Goalies und kullert ins Tor, 0-2. Zum Glück ertönte die Pausensirene kurze Zeit später, und Kai Erlenhardt, unser Trainer hatte jetzt 15 Minuten Zeit, die richtigen Worte an das Team zu tragen.

Offensichtlich konnte er seine Mannschaft aufwecken. Die Jungfüchse kamen deutlich selbstbewusster aus der Kabine. Das zweite Drittel war noch keine Minute alt, als Marvin „ Horst“ Heisterkamp noch im neutralen Drittel kurz vor der blauen Linie einen Schuss raushaut, der im rechten Winkel des Grefrather Tores einschlägt, 1-2. Der Anschluss war wieder da. Die Füchse wurden jetzt immer besser und auch das Zusammenspiel funktionierte langsam besser. Immer wieder kamen unsere Stürmer vor das gegnerische Tor, aber wie so oft in dieser Saison fand der Puck nicht den Weg ins Netz. Zwar hatten die Jungfüchse jetzt deutlich mehr Spielanteile, aber den nächsten Treffer erzielte Grefrath nach einem Konter in der 28. Minute, 1-3. Duisburg wurde aber immer stärker und in der 39. Spielminute waren 2 Grefrather auf der Strafbank, obwohl das Spiel eigentlich sehr fair verlief. Die doppelte Überzahl konnten die Füchse nutzen, nachdem Gian-Carlo Schöche einen schönen Überzahlangriff einleitet und im richtigen Moment dem mitstürmenden Marvin Heisterkamp auflegt, der wiederum dem Gästegoalie keine Chance lässt, 2-3. Der Anschluss war erneut hergestellt. Mit dieser positiven Drittelbilanz und einer deutlichen Leistungssteigerung ging es zum zweiten Pausentee.

Das letzte Drittel musste die Entscheidung bringen. Sofort übernahmen die Jungfüchse das Zepter und bestimmten das Spielgeschehen. Grefrath wurde in ihrem Drittel förmlich eingeschnürt und konnte sich nur noch auf Konter konzentrieren. In der 44. Minute wurde der Druck den die Füchse ausübten belohnt. Der Ausgleichstreffer war im Grunde die exakte Kopie des vorherigen Treffers. Wieder leitete Gian-Carlo Schöche den Angriff über die linke Seite ein, wieder ist „Horst“ mitgelaufen und wieder lässt er dem Goalie keine Abwehrmöglichkeit, 3-3, aber diesmal bei 5 auf 5 Spielern. Jetzt lief das Spiel für Duisburg. Es wurden unzählige Schüsse auf das Tor der Nierspanther abgelassen aber die Scheibe wollte nicht mehr reingehen. Durch die deutlich offensivere Spielweise konnten die Gäste aber auch einige gefährliche Konter fahren und nicht selten war die Verteidigung der Duisburger am schwimmen. Leider passierte in der 56. Spielminute wieder etwas, was man unter der Kategorie Pech ablegen muss. Ein an sich harmloser Schuss eines Grefrather Spielers springt unserem Goalie durch die Schienen und landet hinter der Torlinie, 3-4. Zwei Minute vor Spielende nahm Kai dann noch unseren Goalie aus dem Spiel um ihn durch einen sechsten Feldspieler zu ersetzen. In diesen zwei Minuten konnte unsere Mannschaft zwar wieder und wieder Torschüsse ablassen, trafen aber nicht ins Netz. Auch Grefrath hatte 3 mal die Möglichkeit das Ergebnis zu verschönern, scheiterten aber jeweils dabei, das leere Tor zu treffen.

Tore: 0-1 Meertz, 0-2 Weber (Meertz, Wunderlich), 1-2 Heisterkamp, 1-3 Fabig, 2-3 Heisterkamp ( Schöche), 3-3 Heisterkamp ( Schöche), 3-4 Meertz (Frühe, Weber)

fuchs

Schüler gegen Neusser EV

Das erste Spiel mit dem neuen Schülertrainer Kai Erlenhardt sollte es auch gleich in sich haben. Zu Gast in der Scania Arena war diesmal der Neusser EV. Kai stellte die Reihen etwas um und erklärte den Spielern auch warum. Die erste Reihe sollte so gut wie möglich Tore verhindern und sich defensiv verhalten, die zweite Reihe wiederum wurde heute zum Tore schießen zusammen gestellt.
Zu Spielbeginn war die Welt noch in Ordnung. Die Jungfüchse spielten gut organisiert und hielten weitestgehend ihre Positionen. Schon in den ersten Minuten konnte sich unsere Mannschaft einige gute Szenen vor dem Gästetor erspielen und am Ende der 2. Spielminute zappelte der Puck das erste Mal im Neusser Netz. Nils Schmidt hatte nach einer schönen Aktion auf Mike Reichl gepasst, der dann sauber verwandeln konnte, 1-0, das System vom Kai schien zu funktionieren. Leider dauerte es keine weiteren 2 Minuten und Neuss konnte ausgleichen. Für die Füchse war das aber kein Problem. Wiederum 2 Minuten nach dem Ausgleich, erneut ist die zweite Reihe auf dem Eis, spielt Mike Reichl auf Nils Schmidt, der legt weiter auf Daniel Merker, die drei lassen die Abwehr der Neusser richtig schlecht aussehen und Daniel kann die erneute Führung markieren, 2-1. Die Duisburger waren jetzt die Spielbestimmende Mannschaft. Leider reagierte die Neusser Mannschaft nicht mit Willen, sondern mit Wut. Das hieß, die Härte nahm immer mehr zu und beinahe jeder Zweikampf wurde mit einem Foul begangen. Die erste Überzahl der Duisburger zahlte sich auch gleich aus, denn nach nur 6 Sekunden Powerplay kann Jason Adler auf Zuspiel von Björn Dreier den Vorsprung auf 3-1 ausbauen. Erst in der 17. Minute können die Neusser erneut den Abstand verkürzen, allerdings ging auch diesem Tor ein klares Foul voraus, welches nicht geahndet wurde. Trotzdem fühlten sich die Gäste offensichtlich ungerecht behandelt, (warum wissen wohl nur Neusser), denn ab jetzt wurde beleidigt, gepöbelt, gedroht und gefoult was das Zeug hielt, und leider nicht nur von den Spielern. Das dieses Verhalten offenbar gewollt war, zeigte ein Vorfall in der 17. Spielminute. Nachdem 2 Spieler der Neusser auf die Strafbank mussten, ist deren Trainer derart in Rage, dass er ganz Vorbild, einen der Schiedsrichter bedrohte und beleidigte. Natürlich erhielt er dafür eine Spieldauerstrafe. Aber anstatt die Situation zu beruhigen, wurde die Mannschaft weiter angeheizt. Das brachte ihnen zwar keine weiteren Tore im ersten Drittel ein, aber Strafen. Auch nach dem Pausenhorn beim Gang in die Kabine, konnten es einige Spieler der Gastmannschaft nicht unterlassen denen ihnen begegnenden Füchsen den Ellbogen in die Rippen zu rammen und üble Beleidigungen loszulassen. Da sich anscheinend niemand der Neusser Offiziellen darum kümmerte, beschwerte sich ein Duisburger Betreuer beim Neusser Obmann, mit Hinweis auf Namen und Spielernummern. Wie aber schon gesagt, das Verhalten war wohl gewollt, denn es änderte sich nichts. Die besagten Spieler sollten nachher noch eine weitere traurige Rolle spielen.
In der Drittelpause gab es beruhigende und aufmunternde Worte von Kai, mit der ausdrücklichen Ansage, sich nicht von den Neussern provozieren zu lassen.
Das klappte auch ziemlich gut. Die Jungfüchse spielten meistens diszipliniert und hatten mehr und die besseren Torchancen. Die 27. Minute lief und Mike Reichl konnte einen Angriff der Neusser abfangen. Sofort schalteten die Stürmer auf Angriff um und Lara Friedrich konnte den Pass zum Spielaufbau an der eigenen Drittellienie in Empfang nehmen. Weil kein Gegner in der Nähe war lief sie also mit der Scheibe über die linke Seite bis kurz vor das Tor, um dann mit einem schönen Handgelenkschuss in dem langen Winkel abzuschließen, 4-2 und das erste Tor von Lara bei den Schülern. Kaum eine Minute danach bediente wieder Mike Reichl einen seiner Stürmer, diesmal Nils Schmidt, der zum 5-2 einnetzen kann. Die Neusser merkten tatsächlich nicht, dass man auf der Strafbank keine Spiele gewinnt, denn es wurde munter weiter geknüppelt. Sie hätten es leicht merken können, denn als sie mal ein paar Minuten nicht in Unterzahl spielen mussten, konnten 2 Tore für Neuss verbucht werden. So trennte man sich mit 5-4 in die zweite Pause, aber natürlich nicht ohne vorher die Duisburger Spieler und Offizielle zu beleidigen, bedrohen….. .
Das letzte Drittel sollte beginnen und vielleicht ist es doch irgendeinem Neusser aufgefallen, dass man Tore schießt, wenn man eine komplette Mannschaft auf dem Eis stehen hat. Denn Neuss konnte zwischen der 42. und 50. Spielminute 3 Tore erzielen und das Ergebnis auf den Kopf stellen, 5-7. Aber es war ihnen nicht aufgefallen. Denn nach der Herausstellung eines Neussers nach mehrmaligem versuchtem Schlittschuhtritt gegen den Helm eines Jungfuchses und der damit verbundenen Matchstrafe wurde Neuss richtig dreckig. Auf der Strafbank wurden unsere Spieloffiziellen beleidigt, beschimpft…, kräftig unterstützt von den Eltern der Neusser Spieler, wie gesagt, gewolltes Verhalten. Während dieser Spielunterbrechung näherten sich zwei Neusser Spieler immer mehr der Spielerbank der Duisburger, natürlich nicht ohne diese aufs übelste zu beleidigen, beschimpfen, bepöbeln, bedrohen… . Auch nach mehrmaliger Aufforderung eines Duisburger Betreuers, den Bereich der Duisburger Spielerbank zu verlassen, kamen diese zwei Spieler immer näher heran, drohten mit Schlägen, auch gegen dort anwesende Erwachsene. Um seiner Drohung noch mehr Gewicht zukommen zu lassen, hob einer der Spieler den Stock wie zum ausführen eines Schlags. Wohl um dies bevorstehendem Schlag zuvor zu kommen, griff der auch dort anwesende Fotograf in das Helmgitter des Spielers und zog ihn halb über die Bande. Erst jetzt griff auch der Mannschaftsfüher der Neusser ein, obwohl er die Situation lange vorher beobachtet haben musste – gewolltes Verhalten. Nachdem sich dann die Lage wieder beruhigt hatte, wurde auch noch Eishockey gespielt, und das lief gut für Duisburg. In der 51 Minute konnte Marvin Heisterkamp seinen Verteidigerkollegen in Überzahl bedienen, was Mike Reichl sich nicht nehmen ließ und den Anschlusstreffer zum 6-7 erzielte. Die 57. Spielminute lief und erneut klingelte es im Neusser Tor. Diesmal war Gian-Carlo Schöche der Vorbereiter und Dustin Todtberg der Vollstrecker, 7-7. Zumindest ein Punkt wurde damit gerettet. Anhand der Spielanteile und der spielerischen Qualität, hätten die Füchse heute deutlich gewinnen müssen. Einzig das mangelhafte Überzahlspiel war heute ausschlaggebend.

Tore: Reichl (2), Merker, Adler, Friedrich, Schmidt, Todtberg;
Assists: Schmidt (2), Reichl (3), Dreier, Heisterkamp, Schöche

Strafen: Duisburg : 18min
Neuss: : 125!!! Min

Persönliche Anmerkung zum Spielbericht:
Natürlich ist das Verhalten unseres Fotografen nicht zu tolerieren, ABER zu verstehen. Wie lange oder wie oft muss man sich als erwachsene Männer von pubertierenden 13-15 Jährigen auf eine Art und Weise, die in die unterste Schublade gehört, beschimpfen oder gar bedrohen lassen? Wer den Mann kennt, der weiß, dass er normalerweise die Ruhe in Person ist.
Eine „Truppe“ mit solchen Spielern hat im organisierten Nachwuchsspielbetrieb nichts zu suchen. Aber dann komme ich wieder zur Abteilung : Gewolltes Verhalten!

fuchs

Ein Spiel dauert 60. Minuten und am Ende gewinnt Duisburg

Am Sonntagmorgen trafen die Füchse und Aliens erneut aufeinander und jeder war gespannt ob eine Wiederholung des Sieges in der Vorwoche erneut gelingen würde.

Die Aliens nahmen sofort das Spiel in die Hand und brachten die Duisburger Verteidigung so einige male in Schwierigkeiten. Überwanden die Aliens aber die Verteidigung so war Endstation bei Patrick Berner der heute zwischen den Pfosten stand und die Aliens zur Verzweifelung brachte. Vom Spielverlauf hätte sich niemand beschweren dürfen wenn es am Ende des ersten Drittel 0:3 oder 0:4 gestanden hätte.

Im zweiten Drittel erhöhte Ratingen nochmals den Druck doch kein Tor gelang. Im Gegenteil durch die offensive Spielweise erarbeiteten sich nun die Füchse Chancen, doch auch den Stürmern der Füchse gelang es bei einigen hochkarätigen Möglichkeiten nicht den Goalie zu überwinden. So ging es erneut mit einem 0:0 in die Kabinen.

Der einstimmige Tenor bei denZuschauern war „ Wer das erste Tor schießt gewinnt“

Beide Mannschaften kämpften aber ein Treffer fiel nicht.

In der 55 Minute versuchte ein Ratinger Verteidiger die Scheibe aus dem Drittel zu schießen doch landete diese bei einem Duisburger. Björn Dreier passte sofort vor das Tor und Dustin Todtberg zog direkt ab. Duisburg ging mit 1:0 in Führung.

Jedem war klar das nun ein Sturmlauf der Ratinger beginnen würde, doch die Ruhe die Patrick Berner mit seiner tollen Leistung auf die gesamte Mannschaft ausstrahlte machte die Duisburger Verteidigung am heutigen Tag unüberwindbar. In der 58. nahmen die Aliens eine Auszeit und den Torhüter vom Eis. Es wurde hektisch auf dem Eis und so bekam Duisburg noch eine Strafe.

Sofort nahm Duisburg die Auszeit und der Trainer schwor die Mannschaft noch einmal ein in der letzten Minute alles zu geben. Trotz einer 6:4 Überzahl gelang es Ratingen nicht den Ausgleich zu erzielen und die Duisburger Füchse konnten, nach der sehr schwachen Leistung vom Vortag, einen Sieg und zugleich Shutout für Patrick feiern.

Tor: 1:0 Dustin Todtberg ( Björn Dreier )

fuchs

Schüler-TuS Wiehl Niederlage fast ohne Gegenwehr

Zum ersten Spiel an diesem Doppelspielwochenende waren die Schüler des TuS Wiehl zu Gast. Im Hinspiel lieferten die Jungfüchse eine sehr ordentliche Leistung ab und konnten ihren ersten Sieg in dieser Saison verbuchen. Diesmal war leider alles völlig anders.

Von Anfang an ließ unser Schülerteam die Gäste spielen und ging nicht entschlossen in die Zweikämpfe. In den ersten 10 Spielminuten konnten sich die Jungfüchse zumindest hin und wieder aus der Wiehler Umklammerung befreien und den ein oder anderen Konter fahren, wirklich gefährlich wurden die Angriffe unserer Mannschaft aber nie. Ab der Mitte des ersten Drittels wurde die Überlegenheit der Wiehler aber immer deutlicher. Die Schülerfüchse kamen kaum noch aus ihrem Drittel heraus, auch weil man dem Spiel der Gastmannschaft eigentlich nur zuschaute und die Puck führenden Spieler bis zum eigenen Tor begleitete, ohne wirklich zu stören. So war es schon fast verwunderlich, dass bis kurz vor Drittelende noch kein Tor gefallen war. Offensichtlich waren die Duisburger mit dem bis dahin torlosen ersten Drittel zufrieden und mit den Gedanken schon in der Kabine, sonst wäre das vermeidbare erste Tor nach einem Alleingang eines Wiehler Spielers, 8 Sekunden vor dem Drittelende nicht gefallen, 0-1…..Pause.

So wie der erste Spielabschnitt endete, begann der Zweite. Duisburg schaute den Gästen beim Eishockey spielen zu. An diesem Spieltag stimmte gar nichts. Die gesamte Mannschaft war völlig von der Rolle und ohne Orientierung auf dem Eis. Selbst 2 doppelte Überzahlspiele konnten nicht genutzt werden, um wenigstens kurzfristig Druck auf das gegnerische Tor auszuüben. Stattdessen konnten die Gäste bis zur 33. Spielminute auf 0:5 davonziehen. Erst in der 35. Minute kann Marvin Heisterkamp wieder im Alleingang einen Angriff starten, und mit dem ersten(!) Torschuss der Füchse in dieser Begegnung das erste Tor erzielen, 1-5. Wer jetzt glaubte, es würde ein Ruck durch die Mannschaft gehen, der sah sich getäuscht. Wiehl spielte weiterhin Eishockey und Duisburg begleitete sie dabei.

Auch im letzten Drittel sollte sich an der Spielweise der Jungfüchse nichts ändern. Nennenswerte Aktionen auf Duisburger Seite fanden nicht statt. Die Wiehler Mannschaft konnte ihre Führung in der 42. und 45. Spielminute auf 1-7 ausbauen, und ehrlicher Weise muss man sagen, damit waren die Füchse noch gut bedient. Mit ein wenig mehr Glück beim Torschuss hätte das Ergebnis leicht zweistellig werden können. Tritt man mit dieser Leistung am morgigen Sonntag beim nächsten Heimspiel gegen Ratingen an, wird man wieder chancenlos untergehen.

Tore:

0-1 Krickhahn; 0-2 Kosche (Nohl, Berz); 0-3 Kosche (Nohl, Krägeloh); 0-4 Kosche (Berz, Schneider); 0-5  Dannenberg (Krägeloh); 1-5 Heisterkamp; 1-6 Nohl (Kosche, Berz); 1-7 Müller (Koch)

fuchs

Auswärtssiege sind schön…

Samstagabend, 20:15 Uhr in Ratingen. Die Schülermannschaft der Jungfüchse ist zu Gast bei den Ratingen Ice Aliens. In Zahlen ausgedrückt heißt das, der Tabellenachte mit nur einem Sieg aus 8 Spielen ist zu Gast beim Tabellenvierten mit immerhin 5 Siegen auf dem Konto. Aber, Ratingen hat in beiden Spielen gegen Gegner, bei denen die Jungfüchse gepunktet haben, ihre Punkte abgegeben. Solche Quervergleiche sind zwar wenig aussagekräftig, weil es oft auf die Tagesform und den zur Verfügung stehenden Kader ankommt, aber als Motivation und Hoffnungslieferant durchaus brauchbar. Genau deshalb hat unsere gute Seele Susanne vor dem Spiel die entsprechenden Begegnungen mit Spielergebnissen und einem aufmunterndem Satz in die Kabine gehängt und… es hat gewirkt.
Die Duisburger beginnen aus einer sicheren Verteidigung heraus das Spiel, und können immer wieder gefährliche Konter auf das Ratinger Tor fahren, scheitern aber ein ums andere Mal beim Abschluss. Die Außerirdischen sind häufiger in Scheibenbesitz und auch Kombinationssicherer, aber kommen meistens nicht vor das Tor von Patrick Berner, dem ehemaligen Ratinger, der heute motiviert bis in die Haarspitzen zu sein scheint. Immer wieder fahren sich die Aliens im Duisburger Drittel fest, oder müssen schon früh mit einem Torschuss abschließen, weil keine Anspielstation frei ist. Mit den Schüssen ist Patrick heute aber nicht zu überwinden, das merkte man ab der ersten Sekunde. So entwickelte sich ein schnelles und sehenswertes Eishockeyspiel mit viel Einsatzbereitschaft beider Mannschaften. „ Plötzlich“ geht die Pausensirene, und es waren schon 20 Minuten gespielt, 0:0.
In der Pause gibt es von Kai Erlenhardt, unserem Trainer der Jugendmannschaft, der heute für den verhinderten Jesse Panek eingesprungen ist, aufmunternde Worte und er gibt die Devise aus, dass jeder Spieler bei jedem Einsatz auf dem Eis mindestens einen Check fahren soll, um damit das Spiel der Ratinger zu stören.
Die Ansage setzten die Jungfüchse auf dem Eis in die Tat um. Es wurde um jeden Puck gekämpft und die Zweikämpfe wurden gewonnen. Der verdiente Lohn kam dann in der 25. Spielminute. Marvin „ Horst „ Heisterkamp erhält an der blauen Linie den Puck und zieht ab, trifft aber leider nur die Latte. Maik Bregulla erkämpft sich die abprallende Scheibe, läuft ums Tor herum und passt erneut auf Horst, der diesmal flach draufhaut. Der Goalie der Ice Aliens kann den Puck nicht sichern, und so ist es der Knabenspieler Jason Adler, der da steht wo ein Stürmer zu stehen hat, und den Puck in das Netz schießt, 0:1. Keine 3 Minute später, Duisburg jetzt in Überzahl, startet „Horst“ wieder einen seiner Alleingänge und lässt dem gegnerischen Goalie mit seinem Schlenzschuss in den Winkel keine Chance, 0:2. Das auch die Ratinger Schüler Eishockey spielen können zeigen sie in der 33. Minute. Einen sehenswerten Angriff können die Gastgeber erfolgreich abschließen und den Anschlusstreffer markieren, 1:2. Es läuft die 40. Spielminute. Die Duisburger Mannschaft überbrückt das neutrale Drittel mit zwei schnellen Pässen von Maik Bregulla auf Dustin Todtberg, der wiederrum spielt sofort auf den mit aufgerückten „Horst“ Heisterkamp, der zieht im Drittel der Aliens in die Mitte, spielt zwei Gegner aus und lässt einen flachen Schlagschuss ab, den der Goalie nicht halten kann, 1:3. Ab in die zweite Pause.
In der Kabine von Überheblichkeit oder gar Siegessicherheit keine Spur, wohl aber von Siegeswillen. Alle Spieler sind voll konzentriert und kaum einer redet. Das letzte Drittel beginnt und die Duisburger kämpfen als ginge es um ihr Leben. Die Stürmer schalten bei Puckverlust sofort auf verteidigen um und stören sofort den Spielaufbau der Aliens. Die Verteidiger lassen den Ratingern kaum eine Möglichkeit aufs Tor zu schießen oder einen gefährlichen Pass zu spielen, kommt dennoch ein Außerirdischer vors Tor steht Patrick Berner sicher zwischen den Pfosten. So vergehen 18 spannende Minuten in diesem Drittel, ohne das ein Tor fällt. In der 58. Spielminute ist es wieder Dustin Todtberg der im gegnerischen Drittel die Scheibe laufen lässt und den frei stehenden Daniel Merker anspielt, der wiederrum sieht den besser positionierten Nils Schmidt und macht sein Tor, 1:4. Keine Minute später können die Gastgeber noch einmal auf 2:4 verkürzen, was aber lediglich das Endergebnis verschönert, da nur noch 1 Minute zu spielen sind.
Lobend erwähnen muss man auch das Schiedsrichtergespann, das über die gesamte Spieldauer die Begegnung sehr souverän und mit Fingerspitzengefühl leitete.
Tore:
0-1  Adler, (Heisterkamp)
0-2  Heisterkamp
1-2  Taraschewski, (Kost, Schönekker)
1-3  Heisterkamp, (Todtberg, Bregulla)
1-4  Schmidt, (Merker, Todtberg)
2-4  Peters, (Schönekker)

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Schüler – Ligaspiel vom 06.11.2011 EV Duisburg – ESC Moskitos Essen 1 : 7 (1:2 0:4 0:1)

Erstes Heimspiel – fürchterlich

Zum ersten Heimspiel war in dieser Saison die Mannschaft der Essener Moskitos zu Gast.

Das Ergebnis spricht für sich und man kann nur sagen, die Moskitos haben völlig verdient gewonnen. Die Gäste waren in allen Bereichen des Spiels überlegen und die Jungfüchse völlig überfordert.

Das einzige Tor für unsere Schülermannschaft erzielte in der 12. Spielminute Jason Adler auf Vorarbeit von Dustin Todtberg zum zwischenzeitlichen Stand von 1:2.

fuchs

Schüler – Ligaspiel vom 30.10.2011 Iserlohner EC – EV Duisburg 8 : 2 (4:0 2:1 2:1)

Niederlage in Iserlohn

Am Sonntag, den 30.10.2011 mussten die Schüler der Duisburger Jungfüchse zum nächsten Auswärtsspiel nach Iserlohn.

Die Gastgeber begannen wie erwartet stark und erspielten sich immer wieder mit schnellem und kombinationssicherem Hockey gute Tormöglichkeiten. Unsere Jungfüchse konnten gut dagegen halten und standen sicher in der Abwehr. Gegen eine solche Mannschaft wie die Young Roosters war die taktisch defensive Ausrichtung genau das richtige Mittel. Obwohl die Heimmannschaft spielerisch überlegen war, erspielten sich die Duisburger immer wieder Konterchancen, scheiterten aber auch wie so oft beim Abschluss. So ließen die Jungfüchse in den ersten 13 Minuten des Spiels kein Tor der Gegner zu. Dann folgten leider 6 Minuten, die das Spiel schon vorentscheiden sollten. In diesen 6 Minuten konnten die Iserlohner 4 Tore schießen, und so mussten die Füchse mit diesem 4-0 Rückstand in die erste Pause gehen.

Das 2. Drittel war gerade 3 Minuten alt, da musste der Duisburger Goalie schon wieder eine Scheibe aus seinem Tor holen, 5-0. Allerdings gaben die Jungfüchse nicht auf und kämpften munter weiter. Keine 30 Sekunden nach dem Iserlohner Treffer, Duisburg war jetzt in Überzahl, bezwingt Gian-Carlo Schöche zwei gegnerische Spieler an der Bande in deren Drittel und passt zurück zur blauen Linie, wo Marvin Heisterkamp schon auf seine Chance wartet. Der zieht dann auch direkt und ansatzlos ab und hämmert die Scheibe unhaltbar in den Winkel, 5-1. Weitere 10 Minuten vergehen, ohne dass die überlegenen Iserlohner ein Tor erzielen können, weil Duisburg mit Kampf die technischen Nachteile ausgleicht. In der 34. Spielminute kann Iserlohn allerdings doch die Vorteile nutzen und den Vorsprung auf 6-1 ausbauen. Mit diesem Spielstand trennt man sich dann auch zur letzten Pause.

Das letzte Drittel zeigte das, was vorher auch zu sehen war. Iserlohn stark und schnell, Duisburg dafür mit viel Kampf und Einsatzbereitschaft. Erst in der 47. Spielminute können die Roosters ihre Führung weiter zum 8-1 ausbauen. Die junge Duisburger Mannschaft gab sich aber weiterhin nicht auf und wurde in der 55. Minute dafür belohnt. Wieder ist es “Horst” Heisterkamp, der von der blauen Linie diesmal flach abzieht, weil vor dem Tor Dustin Todtberg wartet. Der hält im richtigen Moment seinen Schläger hin und fälscht damit den Puck unhaltbar ab. Endergebnis 8-2.

 

Tore Duisburg:

5-1 Heisterkamp (Schöche)
8-2 Todtberg (Heisterkamp

fuchs

Schüler – Ligaspiel vom 16.10.2011 Tus Wiehl – EV Duisburg 3 : 5 (1:2 1:1 1:2)

Endlich der erste Sieg

Sonntag morgen 16.Oktober 8:15 in Wiehl, kalt menschenleer aber die Schüler müssen zum 4. Auswärtsspiel in Folge antreten. Um einer Abfahrt in den frühen Morgenstunden aus dem Weg zu gehen wurde eine Anreise am Vortag mit Übernachtung organisiert.

Zeitsprung, 18 Stunden zurück, der eine Teil der Mannschaft trainiert, die anderen sitzen aber schon im Bus ??? Dies sind alle hoch spielenden Knaben, die nach einer siegreichen Frühschicht in Brackwede noch auf dem Weg zur Eishalle in Duisburg waren. Um 14:30 steigen die einen um, die anderen ein und die Fahrt nach Wiehl beginnt. Nach einem munteren und lustigen Abend fanden doch noch alle Jungfüchse das Bett, obwohl mancher per SMS erinnert werden musste.

Echtzeit, kalt und menschenleer ist es immer noch an der Eishalle in Wiehl. Die anreisenden Eltern fragten sich ob die richtige Eishalle gewählt wurde, doch nach dem öffnen der ersten Türe tönt deftige Rockmusik entgegen und bald ist auch das erste bekannte Gesicht zu sehen.

Auf gehts, Duisburg, kämpfen und siegen !!!

Die Jungfüchse waren nicht früh im Bett aber ausgeschlafen. In der dritten Minute erzielte Mike Bregulla auf Vorlage von Horst Heisterkamp das 0:1. Das war ein Auftakt nach Maß. Doch Wiehl reagierte umgehend, erhöhte den Druck und es dauerte nicht lange bis in der 6 Minute der Ausgleichstreffer fällt. Die Scheibe liegt am Goalie, der Wiehler Stürmer stochert nach und die Scheibe rutscht unter dem Goalie Richtung Linie. Ein Duisburger Verteidiger probiert noch die Scheibe heraus zuhauen doch kommt er Zentimeter zu spät. Ausgleich 1:1.

Es entwickelt sich immer mehr ein klasse Spiel in dem beide Mannschaften zahlreiche Chancen haben, doch erneut erzielen die Füchse den Treffer. In der 9. Minute vollendet Horst Heisterkamp nach einem Alleingang vom eigenen Tor mit einem Treffer im Winkel zum 1:2 Führungstreffer.

Nun bekommen die Wiehler die Überhand, doch Philip Eichler im Tor lässt in diesem Drittel keinen weiteren Treffer zu. Bezeichnend die 10 Minute, 3 Schüsse in wenigen Sekunden pariert der Füchsekeeper.

Die Wiehler mussten sich wohl ein deutliche Ansprache anhören, doch ob nach der 21. Minute noch jemand etwas davon wusste? Nach einem Schuss haut Philip Eichler die Scheibe raus und sie landet bei Horst Heisterkamp, der hat natürlich erneut nichts besseres zu tun als an den aufgerückten Wiehlern vorbeizustürmen und einzunetzen. 3:1 für die Füchse.

Die Wiehler Antwort lautet schießen, schießen, schießen.

In der 30 Minute rettet die Latte für Duisburg und so langsam können die Füchse sich nicht mehr helfen ohne Strafen zu riskieren. Den Streifenhörnchen bleibt dies nicht verborgen und so befinden sich die Duisburger in der 32 Minute in doppelter Unterzahl. Diese überstehen die Füchse, doch in der 35 Minute findet ein verdeckter Schuss den Weg ins Netz und Wiehl schließt zum 2:3 auf. Jetzt legen beide Mannschaften noch eine Schüppe drauf und der Kampf nimmt zu. Im weiteren Verlauf des Spieles lässt keine der beiden Mannschaften die Strafbank lange auskühlen. Mit einer knappen 2:3 Führung geht es auch in die zweite Drittelpause.

Direkt nach Anpfiff wird das kampfbereite Spiel von beiden Mannschaften fortgesetzt. Das konsequente Spiel zeigt sich darin, das Duisburg Wiehl zum zweiten mal bei 5:3 Überzahl zum Icing nötigt.Die Unterzahl wird überstanden doch der Ausgleich in der 50. Minute kann nicht verhindert werden. Alles wieder auf Null, der ganze Kampf umsonst, wieder keine Punkte?

Duisburg drängt jetzt nach vorn und möchte postwendend die passende Antwort geben. So gelingt in der 51. Minute nach nur 18 Sekunden Überzahl der erneute Führungstreffer 3:4. Wiehl ist geschockt und Duisburg probiert dies zu nutzen, doch kein weiterer Treffer gelingt.

Endlich, in der 59. Minute gelingt Nils Schmidt nach einem tollen Pass von Daniel Laukart der Treffer zum 3:5 Endstand. Spätestens in dem Moment der absolut frustrierten Durchsage des Hallensprechers wusste jeder wie die Spieler aus Wiehl sich gerade fühlten.

Fazit: So fand ein tolles , durch Susanne, Thorsten und den Betreuern organisiertes Wochenende mit dem ersten Sieg einen gebührenden Abschluss. Vielen Dank im Namen der Eltern.und vor allem der Spieler.

fuchs

Schüler – Ligaspiel vom 09.10.2011 Grefrather EG – EV Duisburg 2 : 2 (0:0 2:0 0:2)

Erster Punkt für die Schüler

Das zweite Spiel an diesem Doppelspielwochenende fand wieder auswärts statt, diesmal bei den Grefrather Phoenix. Die Duisburger wurden wieder von Kai Erlenhardt gecoacht, der für den verhinderten Trainer Jesse Panek eingesprungen ist. Die Jungfüchse gingen mit ein wenig Hoffnung in dieses Spiel, weil sie am Vortag in Neuss eine sehr gute Leistung ablieferten, und eigentlich nur an sich selbst scheiterten, da zu viele Torchancen nicht genutzt wurden.

Nach Spielbeginn legten die Grefrather los und stürmten als ginge es um ihr Leben. Die ersten 10 Minuten spielten nur die Gastgeber und die Jungfüchse hatten große Mühe einen frühen Rückstand zu verhindern. Wieder einmal ist es Philipp Eichler im Duisburger Tor, der schlimmeres verhindert. Nach dieser recht langen Anlaufzeit kam der Duisburger Nachwuchs aber immer besser ins Spiel. Das Zusammenspiel und vor allem der Spielaufbau klappten immer besser und so häuften sich die Chancen und Torschüsse auf das GEG Tor. Leider, wie in allen vorherigen Spielen auch, fehlte die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor. Ein alles in allem ausgeglichenes erstes Drittel endete somit 0-0

Der 2. Spielabschnitt hatte gerade begonnen, die Jungfüchse waren mit ihren Gedanken wohl noch in der Kabine, da war der Puck schon im Netz der Duisburger. Von Schockstarre aber keine Spur, im Gegenteil, jetzt spielten die Duisburger richtig gutes Eishockey. Die Kampf- und Einsatzbereitschaft stimmte und es wurden Torchancen herausgespielt, die gereicht hätten, um zwei Spiele zu gewinnen. Aber wie so häufig im Sport, wenn man seine Möglichkeiten nicht nutzt, wird man dafür bestraft. In der 33. Spielminute kommen die Grefrather mit einem schnellen Konter durch und plötzlich stand es 2-0. Auch nach dem Führungsausbau der Phoenix gaben die Füchse nicht auf und stürmten munter weiter. Die Duisburger waren im Mitteldrittel optisch überlegen, gaben deutlich mehr Torschüsse ab, und waren viel mehr in Scheibenbesitz, aber die Tore schoss Grefrath, so ging es mit einem 2 Tore Rückstand in die letzte Pause.

In der Kabine merkte man den Spielern an, dass sie mehr wollten. Jeder feuerte jeden an und kritisiert wurde niemand. So entschlossen gingen die Nachwuchsspieler auch auf das Eis. Auch in diesem Drittel hatten die Duisburger wieder Torchancen zu Hauf, aber immer wieder war der Grefrather Torwart das Ziel und nicht das Netz. Das Spiel wurde immer körperbetonter aber meist fair. Allerdings nach einem Foul eines Grefrathers, dem man eine Verletzungsabsicht an einem Duisburger Spieler unterstellen könnte, konnten die Jungfüchse ihr Überzahlspiel zeigen. Die Duisburger setzten sich vor dem GEG Tor fest und ließen die Scheibe laufen. Im richtigen Moment passt Maik Bregulla auf die rechte Seite vor das Tor und Dustin Todtberg zieht den Puck unnachahmlich mit der Rückhand unter die Latte. Der Anschluss war wieder da 2-1. Eine Minute später, die nächste Überzahl für Duisburg. Der bei der vorherigen Situation gefoulte Fuchs soll zwar auf Anraten des Sanis noch ein wenig pausieren, ist aber so heiß, dass er den Helm aufsetzt und aufs Eis springt. Bully in der neutralen Zone vor dem Grefrather Drittel. Wieder ist es Maik Bregulla der das Bully gewinnt und direkt auf Marvin ” Horst” Heisterkamp passt. Der läuft über die rechte Seite in das gegnerische Drittel, zieht dann vor dem Tor nach links und haut aus dem Handgelenk die Scheibe ins rechte obere Eck. Der hochverdiente Ausgleich war endlich da, 2-2. Noch 11 Minuten zu spielen und deutlich mehr vom Spiel haben die Jungfüchse. Wie am Vortag, so auch heute , nutzten sie ihre Chancen nicht. Das Spiel endete unentschieden 2-2. Immerhin, der erste Punkt wurde gewonnen.

Tore:

1-0 Fusten ( Wisgalla)
2-0 Czastrau ( Frühe, Görres)
2-1 Todtberg (Bregulla)
2-2 Heisterkamp ( Bregulla)

fuchs

Schüler – Ligaspiel vom 08.10.2011 Neusser EV – EV Duisburg 6 : 3 (2:2 1:0 3:1)

Gut gekämpft, wieder keine Punkte …

Zu ihrem dritten Meisterschaftsspiel in dieser Saison ging es für die Schülermannschaft der Jungfüchse an diesem Samstag nach Neuss. 42 Sekunden gespielt, da landete der Puck nach einem Fehlpass direkt auf der Kelle des Neusser Spieler. Dieser nutzte die Gelegenheit und schob die Scheibe mühelos am Goalie vorbei zum 1:0.

Dies war genau das, was die Jungfüchse verhindern wollten und der Weckruf für die gesamte Mannschaft. Sie nahmen den Kampf an und so gelang den Jungfüchsen in der 3 Spielminute der Ausgleich. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe und von der haushohen Überlegenheit der letzten Saison war nichts mehr zu spüren. Beide Mannschaften erarbeiteten sich Chancen, doch erneut legten die Neusser bereits nach 3 Minuten vor zum 2:1. Bei den Füchsen gab Mike Bregulla mit seinem 2. Tor nach 90 Sekunden die passende Antwort und glich zum 2:2 aus. So ging es auch in die Drittelpause.

Das zweite Drittel zeigte Chancen auf beiden Seiten und bei den Jungfüchsen war erneut eine Leistungssteigerung zu erkennen, jedoch fehlte das Scheibenglück um den Führungstreffer zu erzielen. Wie offensiv beide Mannschaften spielten zeigte sich schon in der 24 Minute. Die gesamte Füchsemannschaft befand sich im Neusser Drittel als diese einen Fehlpass abfingen und sofort auf das Duisburger Tor stürmten. Der Duisburger Verteidiger sprintete hinterher, spitzelte mit einem Hechtsprung dem Neusser Stürmer die Scheibe von der Kelle, doch leider rutschte ihm der Schläger aus der Hand. Die Schiedsrichter hatten somit nur eine Möglichkeit und gaben Penalty. Nachdem Patrick Berner im Spiel schon so einige gefährliche Torschüsse abfing, ließ er auch jetzt keinen weiteren Treffer zu. Es blieb beim 2:2 und beide Mannschaften drängten weiterhin auf den Führungstreffer. Dieser gelang leider den Neussern in der 39. Minute und so ging es mit einem 3:2 Rückstand in die Kabine.

Kai Erlenhardt, der heute Jesse Panek vertrat, versuchte alles um die Mannschaft noch einmal für das letzte Drittel zu puschen. Die Füchse kamen drangvoll aus der Pause doch erneut schafften die Neusser den ersten Treffer. In der 43. Minute erhöhten sie auf 4:2. Die Füchse probierten alles doch in der 50. Minute zeigte sich was mit dem fehlenden Scheibenglück gemeint war. Der Duisburger Verteidiger am Boden bleibt der Puck am Schlittschuh hängen, die Neusser setzen nach, schlagen gegen den Schlittschuh und die Scheibe kullert noch unter dem runtergehenden Goalie ins Tor. Während es uns bei ähnlichen Gelegenheiten nie gelang die Scheibe ins Tor zu schieben, gelang es den Neussern erneut einen Treffer zu erzielen. 5:2 ! Die Entscheidung ?

Nein, die Füchse kämpften weiter und in der 56. Minute erzielte Jason Adler mit einem schönen Schuss in den Winkel das 3:5. Nun setzte Kai alles auf eine Karte und beim ersten Bully im Neusser Drittel nahm er 2:58 vor Spielschluss Patrick aus dem Tor.

Die Füchse drängten die Neusser regelrecht ins Drittel und diese konnten sich nur noch mit Icing befreien. Dies ermöglichte aber keinen Wechsel und die Füchse drücken weiter mit zahlreichen Chancen, doch kein Schuss fand den weg ins Netz. So erzielte Neuss mit einem von der eigenen Torlinie über alle Spieler hinweg gelupften Schuss das Empty Net Goal zum 6:3 Endstand.

Fazit: Gut gespielt, das Dritte Spiel in Folge gesteigert aber immer noch keine Punkte. Der nächste Anlauf wird in ein paar Stunden in Grefrath gestartet.

P.S.1: Spieler wie den Neusser mit der Nummer 8 braucht man nicht wirklich, denn obszöne Gesten, Beleidigungen und unfaires Spiel haben im Sport nichts zu suchen.
P.S.2: Die Spieler mit den gestreiften Trikots sind einfach Ihrer Aufgabe nachgegangen, so soll es sein.